Traditionsgedicht

         

         

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    

Traditionsgedicht der Fürstenberger Lüttkefastnachtssammler

( neuerdings wird dieses Lied den Schülerinnen und Schülern in der Grundschule Fürstenberg wieder vermittelt und beim Sammeln an Weiberfastnacht an den Haustüren gesungen bzw. aufgesagt )

Lüttke, lüttke Fasslobend, giff mei watt op meinen Spitt,

Eike, Beike Bähme, use Hiergurt gitt de Lähne,

Steiget op de Weime, teit ne lange Streime,

Teit de met nem Mässer döhr, teit de met nem Kamme döhr,

meint de Va`r de Katte häret dohn, de Katte was bedrohn,

de Mäume hare et dohn.

Neu loht mik net säu lange stohn, ick mott nau n Höuseken weddergohn.

(Lüttke, lüttke Fastlabend, gebt mir was auf meinen Spitt,

Eichen, Buchenbäume! Unser Herrgott gibt die Löhne,

steiget auf den Wiemen, zieht einen langen Striemen.

Zieht da mit dem Messer durch, zieht da mit dem Kamme durch,

meint der Vater, die Katze hätte das getan,

die Katze war betrogen, die Mutter hatte es getan.

Nun laßt mich nicht so lange stehen, ich muß noch ein Häuschen weitergehen)